Silvia Camporesi, neues Mitglied des Panathlon Clubs Bruxelles EU, hat von Präsident Giovanni Malagò das Ehrendiplom des CONI erhalten. Diese Anerkennung würdigt ihre Kompetenz und Professionalität in hochaktuellen Themen, die eng mit den ethischen Werten der panathletischen Bewegung verbunden sind.
Das Diplom verdient sie gleichzeitig mit dem zweiten Preis für den technischen Bereich an Erzählungen für ihr Essay: “(Un)günstig starten: Bionische Körper und Genetisch Veränderte Athleten”.
Das in der Sammlung Icaro von Fandango veröffentlichte Buch befasst sich mit einigen der heissesten Themen der Sportethik, darunter dem genetischen Doping, der Beteiligung der nicht-binären Köper in der Kategorie Damen, dem Problem der Hilfstechnologien zwischen Behinderung und Superfähigkeit.
Silvia Camporesi ist Bioethikerin für Sport und hat eine interdisziplinäre Ausbildung in Biotechnologie und Medizinphilosophie genossen. Sie ist ordentliche Professorin für Ethik und Sportintegrität an der Königlichen Universität Leuven in Belgien, wo sie als Ko-Direktorin von iCERIS, dem interdisziplinären Zentrum für Ethik, Regelung und Integrität im Sport, und als Master in Sports Integrity and Ethics tätig ist.
Seit 2021 gehört sie der Gruppe Fachleute und Berater für Ethik der Internationalen Anti-Doping-Agentur (WADA) an. Ebenfalls ist sie an einem innovativen Projekt (MAISI / DAISI) in Zusammenarbeit mit belgischen Universitäten beteiligt, das beabsichtigt, ein Network von jungen Studenten einzurichten, die sich für die bereits von PI verabschiedete Sportethik einsetzen.



